Der Fotograf auf der Budgetliste gaaaannnzzz nach unten…..

Posted by Barbara Hofbauer
19
Januar

Ehrlich?…Seid Ihr Euch da ganz sicher?…Dann haben wir hier was für Euch….

Ja, ich weiß schon wieder das Thema Hochzeitsfotograf, doch dieses mal habe ich mal bei uns im Fotoalbum gekramt um Euch zu zeigen, was passieren kann wenn man auf den Hochzeitsfotografen verzichtet.

Vor 10 Jahren gaben wir uns das Ja-Wort, unser Budget war nicht so groß und alles war wichtig nur der Fotograf nicht.

Wir haben zwar schon damals fotografiert, aber nur im Hobbybereich und mit Hochzeiten hatten wir gar nichts zu tun. Da unsere beiden Trauzeugen auch Hobbfotografen waren und die anderen Gäste haben ja auch noch Kameras reichte das aus. Dachten wir…..

Ich weiss das viele Bräute auch so denken, *ach das passt schon, wenn der Kollege oder der Onkel das macht, die können das*. Wir wollen hier nicht alle Hobbyfotografen als schlecht hinstellen, um Gottes Willen das ist nicht unsere Absicht und soll hier auch nicht so rüber kommen.

Doch wenn ich mir nach 10 Jahren unsere Bilder anschaue, egal ob von der Trauung, wo alles fehlt, jede Emotion, jeder wichtige Moment, oder auch von unserem Shooting wo wir einfach hingestellt worden sind und nichts von uns auf den Bildern wiederspiegelt, dann steigen mir Tränen in die Augen.

Unsere Hochzeit ist der Grund wieso wir angefangen haben Hochzeiten zu fotografieren. Kein Paar soll es so ergehen wie es uns ergangen ist. Jedes Paar soll diesen Tag, der sowieso so schnell vorbei ist, nicht nur im Kopf behalten sondern die Möglichkeit haben durch die Bilder diese Momente immer und immer wieder erleben zu dürfen.

Natürlich sind gute Fotografen nicht günstig wenn man wirklich wert auf gute Bilder legt und natürlich gibt es auch Kollegen die günstiger sind und trotzdem gute Bilder machen. Günstig heisst nicht immer schlecht, dass wollen und würden wir auch niemals sagen. Doch sollte sich wirklich jedes Paar Gedanken drüber machen, was ihnen wichtig ist. Ein Wahnsinnskleid, ein Hammerauto, jede Menge Deko und eine Hochzeitstorte die jede Dimension erreicht, oder doch lieber ein bisschen mehr in den Fotografen investieren um all diese Sachen immer und immer wieder in tollen Farben und Momenten anschauen zu können.

Wir haben Euch ein paar Bilder zum anschauen bereit gestellt von unserer Hochzeit, welche Momente wir noch anschauen dürfen. Die meisten Aufnahmen sind zu dunkel, oder aus der zweiten Reihe wo man alles sieht nur nicht wirklich uns oder sie sind total verrauscht. Ringübergabe ist nur noch in der Erinnerung, genau wie das rein laufen mit meinem Vater in die Kirche. Ganz zu schweigen von unserem Hochzeitstanz. Ein Fotograf der Erfahrung hat hält diese Momente in wundervollen Bildern fest und hat einfach die Ausrüstung um auch in dunklen Kirchen Stimmungsvolle Bilder entstehen zu lassen. Auch wissen erfahrene Fotografen wann besondere Momente entstehen weil sie diese Stimmung, „ich will fast sagen….spüren“

Ich schreibe hier nicht nur als Hochzeitsfotografin, sondern auch als Frau und Braut und glaubt mir, als ich mein Fotoalbum in die Hand nahm, es kamen wirklich die Tränen, aber nicht aus Rührung,…

In unserem Herzen und Gedanken sind alle Erinnerungen noch da, zwar manche schon etwas verblast, aber wir wissen schon noch einiges, doch so Sachen wie: *Habe ich meinen Schatz in der Kirche mal angeschaut, oder haben wir Händchen gehalten?* Sowas weiss ich leider nicht mehr und ich kann es auch leider nicht in den Bildern nach schauen.

Vielleicht macht sie ja nun die eine oder andere ein wenig mehr Gedanken über das Thema Hochzeitsfotograf, wir würden es uns wünschen und nicht nur für uns, sondern auch für alle anderen Kollegen.

Eines ist sicher, könnten wir die Zeit zurück drehen wäre das erste was wir buchen würden ein Fotograf!!!

 

30 Comments

  1. Sabine 22. Juni 2017 07:27

    Ein sehr gut geschriebener Artikel. An vielem wird gespart, doch leider oft am falschen Ende.

  2. Silvio Berger 23. März 2016 15:28

    Wir haben letztes Jahr geheiratet. Als es an die Planung ging, wurde uns schnell klar billig wird das nicht. Wir wollten nix pompöses aber auch auf nix verzichten. Zugegeben Kurz hatten wir überlegt einen Hobbyfotografen zu nehmen. Der hatte zum glück nein gesagt.bei der Suche und unserer Gegend wurden wir nicht wirklich fündig.die Preise waren von bis. Aber bei der Suche nach unserer Lokation wurde uns von da ein Fotograf empfohlen mit dem sie immer zusammen arbeiten. Wir machten ein Termin aus und die Chemie zwischen uns stimmte sofort. Der Preis war ok. Wir hatten ein ganztages Shooting. Die Bilder sind fantastisch. Klar haben auch einige Gäste Bilder gemacht und die sind durchaus gut, aber bei weitem nicht so gut wie die vom Profi.
    Ich kann nur allen zukünftigen paaren empfehlen nehmt euch einen Profi.
    Die Torte ist gegessen, die Musik vom DJ längst verklungen, das Kleid ,der Anzug hängen im Schrank oder wieder beim Entleiher……..Aber die Bilder bleiben euch ein Leben lang.

  3. Ankerwerfer Hochzeitsblog 8. September 2015 14:18

    Meine Rede…. ich schließe ich an. Ich rede auf jeden meiner Freunde ein, der heiratet, er möge sich um Himmels Willen einen guten Fotografen holen. Eine Arbeitskollegin ist mir dafür heute noch dankbar. Bei anderen Freunden, wo es das Budget nun eben gar nicht hergegeben hat, hab ich mir aus lauter Verzweiflung dann schon eine Kamera geliehen und selbst fotografiert. Leider hab ich gar keine Kenntnisse. ich hab nur Bilder im Kopf und weiß, was zu dem Paar passen würde, aber ich kann es eben leider technisch nicht umsetzen. Sie haben sich natürlich trotzdem gefreut, aber ein Profi hätte da einfach noch viel, viel mehr rausholen können…. Wenn es der richtige ist! Wir hatten damals nämlich sogar einen richtigen Fotografen (allerdings aus dem Familienkreis und er hat auch kein Geld dafür genommen, würde ich auch nie wieder machen… ), leider hat er aber gar nicht verstanden was wir uns vorgestellt haben und einfach seinen Stiefel durchgezogen, was zu uns irgendwie gar nicht so gepaßt hat. Vielleicht hatte er keine Lust, aber dann soll man es nicht anbieten. Man hat doch schließlich auch einen Ruf zu verlieren. Da war ich dann froh, daß ich noch auf die Fotos unserer Freunde zurückgreifen konnte, die allerdings auch mit guten Kameras gemacht wurden. Auf jeden Fall sollte man sich den Fotografen wirklich mit größter Sorgfalt aussuchen, genau so wie den Ehepartner…. Es muß halt passen. Jeder gute Hochzeitsfotograf wird mir das bestätigen. Manchmal würde ich auch gern die Zeit zurückdrehen und alles nochmal machen. diesmal wüßte ich schon, wen ich buchen würde 🙂 Vielleicht zum 5. Hochzeitstag 😉 Auf alle Fälle gehört der Fotograf doch recht weit nach oben auf die Budgetliste!

  4. Thorsten Hofbauer 18. Juli 2015 10:09

    Vielen Dank für Deine ehrlichen Worte und Erfahrungen und das Du Dich selbst so gut einschätzt.
    Eine Hochzeit heißt Verantwortung und man hat eben nur eine Chance, ein Gruppenbild oder ein Shooting kann man Wiederholen, aber leider die Trauung oder Feier eben nicht.
    Wenn Du Dich irgendwann mehr in die Genre Hochzeit einbringen möchtest, dann brauchst Du wirklich eine bessere Kamera, die eben auch mal eine hohe ISO erlaubt ohne das
    man in dunkleren Räumen immer gleich zum Blitz greifen muss. Auch solltest Du dann als Second-Shooter bei einem Hochzeitsfotografen mit gehen, so hast Du nicht die ganze Verantwortung
    und falls bei Dir was schief geht, ist ja auf jedenfall noch der andere Fotograf da.
    Wir wünschen Dir auf jedenfall weiterhin viel Spaß beim fotografieren 🙂

  5. Hobbyfotograf 18. Juli 2015 09:52

    Als jahrzehntelanger begeisterter Hobbyfotograf habe ich mir vor einiger Zeit endlich eine DSLR geleistet. Cannon 1100d mit Kit-Objektiv, im Sonderangebot. Dazu ein preiswertes Teleobjektiv, eine preiswerte 50 mm-Brennweite, ein preiswertes Blitzgerät, usw.! Mehr war leider finanziell nicht drin. Ach ja, einige preiswerte Bücher über (Digital-) Fotografie auch noch.

    Dermaßen ausgerüstet habe ich mich zu einem doch recht guten Hobbyfotografen entwickelt. Landschafts und Architekturfotos, auch Portraits und Gruppenfotos. Fotos bei denen man sich Zeit lassen kann, verschiedene Einstellungen ausprobieren kann und eben Fehlversuche wiederholen kann.

    Von der Hochzeitsfotografie habe ich in meinen Büchern und im Internet gelesen, und alles was ich da las signalisierte mir: Finger weg nichts für dich (schon gar nicht für deine Ausrüstung!). Damit wäre es eigentlich gut gewesen, wenn da eben, wie ihr schon schreibt, die Hochzeitspaare nicht ganz anderer Meinung wären. Wer z. B. am Wildschweingehege tolle Bilder von den neu geborenen Frischlingen schießt kann ja wohl auch eine Hochzeit fotografieren!

    Bei der Hochzeit meiner Schwester konnte ich es noch abbiegen. Allerdings haben sie meine Erklärungen als „Er will nicht, hat keine Lust“ interpretiert und waren sichtlich beleidigt. Die Bilder die der Hochzeitsfotograf gemacht hat habe ich nicht zu sehen bekommen.

    Nun wurden wir bei der Freundin unserer Tochter zur Hochzeit eingeladen. Und da ich ja so ein toller Fotograf bin………….! Ich habe das gleich, mit ähnlichen Argumenten wie bei meiner Schwester, abgelehnt, aber leider ist mir meine Frau in den Rücken gefallen und hat versprochen dass ich das schon mache. Sie glaubt nämlich dass ich fototechnisch eine Reinkarnation von Jesus bin und Wunder wirken kann.

    Also mußte ich, habe mein möglichstes getan, habe später tagelang vor der Bildbearbeitung gesessen um zu retten was zu retten ist, aber zufrieden war ich nicht. Die Lichtstimmung in der Kirche hat meine Kamera schon aus dem Tritt gebracht, die Bilder sehen absolut unnatürlich aus. Der vorwiegende Hautton ist grau.

    Es war ein heißer, sonniger Tag, die Trauung mittags. Also hohe Kontraste zwischen Licht und Schatten. Ergebnis bei Bildern im Außenbereich: Überstrahlte helle Bereiche (Brautkleid, Hemden usw.), Abgesoffene dunkle Bereiche (Hosen, Jacken, aber auch Schattenbereiche der Umgebung). Das selbe später bei Gruppenaufnahmen vor dem Gemeindehaus in dem gefeiert wurde.

    In der Hektik hatte ich übersehen dass der Bereich in dem einige Gruppen sich aufstellten halb im Schatten lag, also ein Teil der Personen überstrahlt, der andere im Schatten abgesoffen. Im Gemeindehaus selbst schummerige Beleuchtung, aber große helle Fenster. Teilweise also Gegenlichbilder und nicht immer an den Blitz gedacht. Usw., usw.!

    Meine Frau hat schon angekündigt dass ihre beste Freundin mich demnächst als Hochzeitsfotograf haben möchte. Da wird sie hinterher wohl mal ein beste Freundin gehabt haben!

  6. Gerald 16. Februar 2015 12:23

    schöner Beitrag : )

  7. Christian Simon 14. Februar 2015 11:05

    Hallo ihr zwei,

    das mit den gefühllosen Bildern kommt leider immer mehr, auch von angeblichen „Meisterfotografen“. Es kommt auf den Stil des Fotografen und den Geschmack des Brautpaares an. Wenn es nicht zusammenpasst, dann soll es nicht so sein. Deswegen ist für mich auch immer ein gutes Vorgespräch mit Planung sowie Lokationbesichtigung Pflicht. Auch arbeite ich inzwischen mit einer Datenbank um die Preise zu berechnen. Finde niemand muss sich unter Wert verkaufen. Denn nach 10 Jahren und mehr hat man nichts außer Ringe, Kleider und Bilder. Dazu bin ich bis jetzt über meinen Schnitt bei den Hochzeiten sehr glücklich, denn ein Jahr danach war bei jedem Paar Nachwuchs unterwegs, und wenn die Bilder angeschaut werden kommen immer noch Glückstränen. Wünsche euch weiterhin gutes Licht und volle Auftragsbücher

    Gruß Christian

  8. Hana Mond 12. Februar 2015 13:09

    Puh, die Bilder sehen tatsächlich nichtmal nach „Hobbyfotograf“ aus, sondern nach „Kumpel, der sich gerade eine Kamera gekauft hat“ … das ist schon schade 🙁
    Ich werde tatsächlich als Amateur bei Freunden Fotos vom Standesamt machen – das ist aber nur der „zivile Akt“ im kleinen familiären Kreis, die richtige (kirchliche) Trauung folgt zwei Monate später und da gibts den Profi-Fotografen. Beim Standesamt wäre da die Alternative nicht „Profi“ sondern wohl „gar keine Bilder“ – da finde ichs in Ordnung. Bei der „richtigen“ Feier hätte ich nein gesagt … die Verantwortung möchte ich nicht übernehmen!

  9. Barbara Hofbauer 29. Januar 2015 13:02

    Liebe Ella,
    man kann nicht immer alle Fotografen über einen Kamm scheren. Natürlich gibt es auch Kollegen die es ein wenig übertreiben für die Leistung gar keine Frage. Es bleibt ja jedem selbst überlassen ob ein Fotograf oder nicht, aber wir machen jedes Jahr auch die Erfahrung das viele Paare zum Nachshooten kommen, weil eben doch Bilder einfach fehlen. Wenn man mit Bildern von Freunden und Verwandten zufrieden ist, ist das super. Dies ist nur eine persönliche Erfahrung und Meinung und keine Richtlinie.

  10. Ella Marsilius 29. Januar 2015 12:46

    Sehe ich anders, die Fotografen sind oftmals viel zu teuer für das, was da geleistet wird. Bis auf die großen Namen wie Jeff Ascough etc. ist es nicht selten wenig aufregende Standardware, die abgeliefert wird. Okay, man versucht inzwischen, den Reportagestil der Engländer und Amerikaner zu kopieren, im Vergleich sind die Engländer aber Lichtjahre voraus. Für das Geld würde ich lieber eine tolle Hochzeitsreise machen, kann ich nur empfehlen.
    LG Ella

  11. Mustafa 28. Januar 2015 22:08

    Genau das sage ich jedem, danke für dein super Artikel..! Echt grausame Bilder.. 😀 sorry :p

  12. Barbara Hofbauer 22. Januar 2015 14:18

    Leif, ja so sehen wir das mittlerweile auch. Die Erfahrung ist es einfach die man mitbringt um auch genau im richtigen Augenblick den Finger am Auslöser zu haben 🙂

  13. Barbara Hofbauer 22. Januar 2015 14:17

    Hallo Hochzeitsfotograf Berlin 🙂
    Ja es war ein Fehler damals auf den Fotografen zu verzichten und ich will hier auch nicht mit dem Eintrag sagen, dass ALLE Paare unbedingt einen Fotografen buchen sollen, sondern ich will zum nachdenken anregen. Das ein Brautpaar einen Termin verschiebt haben wir auch schon erleben dürfen und das ist dann schon was ganz besonderes 🙂

  14. Hochzeitsfotograf Berlin 22. Januar 2015 14:07

    Hallo Barbara, schade dass du damals auf einen professionellen Hochzeitsfotografen verzichtet hast. Ich glaube aber bei Paaren die schon überlegen müssen ob sie denn einen Fotografen für die Hochzeit ins Budget einplanen auch nicht die richtigen Kunden sind. Ich glaube es gibt auch genau das Gegenteil, Paare die ihre Hochzeit finanziell ganz nach dem Fotografen ausrichten. Ich sehe z.B. immer mehr Hochzeitsreportagen von sehr hochpreisigen Fotografen wo die Hochzeit größtenteils DIY war und das Paar sich einfach gesagt hat, wir wollen ein Stück Kunstwerk, die Fotos sind uns extrem wichtig. Meine Mentorin in Sachen Hochzeitsfotografie die gute Frau Dinkel hat mir auch mal von einem Paar erzählt, was die Hochzeit extra ein Jahr nach hinten verschoben hat, damit sie sich eine Ganztagshochzeitsreportage leisten konnten. Sie wollten genau ihre Handschrift, ihren Bildstil… Ich mag besonders Kunden, die viel Wertschätzung für Fotografie haben.

  15. Leif Neugebohrn 22. Januar 2015 13:51

    Ein guter Artikel! Ich finde es schön, dass Du hier beide Sichtweisen darstellen kannst – sowohl als Fotografin als auch als Braut… die Bilder sprechen wirklich für sich.

    Viele sagen ja immer, dass ein Hobbyfotograf oft besser sei als der Profi. Die Fälle mag es geben, aber gerade Hochzeitsfotos sind allein technisch (durch die verschiedenen Lichtsituationen, etc.) so anspruchsvoll, dass ich bislang wenig Hochzeitsfotos von sonst guten Hobbyfotografen gesehen habe, die mir wirklich gefallen haben.

  16. Barbara Hofbauer 22. Januar 2015 10:37

    Maike das tut uns auch sehr leid und erleben wir auch immer wieder das Brautpaare dann zum Nachshooten kommen. Ein Brautpaarshooting kann man nachstellen, aber die Momente vom Tag leider nicht. Kennenlernen ist das A und O bei Fotograf und Brautpaar, die Symphatie muss stimmen und wichtig ist es auch das man sich ganze Hochzeiten zeigen lässt, bzw. sehen kann, weil nur Highlitebilder auf der Homepage bringt auch nicht wirklich viel.

  17. Maike Riedel 22. Januar 2015 10:24

    Hi – wir hatten einen professionellen Hochzeitsfotografen und haben für 4 Stunden über 700 Euro bezahlt und dennoch keine guten Bilder. Unser Fehler war, dass wir jemanden aufgrund von Bildern auf seiner Homepage engagiert haben und ihn vorher nie kennen gelernt haben. Zum einen hat dann tatsächlich die Chemie nicht gestimmt und zum anderen fand ich ihn total kopflos – so gibt es beispielsweise keine Bilder auf denen wir mal mit dem engsten Familienkreis abgebildet sind, meine Mutter ist auf keinem Bild zu sehen, unser Oldtimerbus ist kein einziges Mal mit uns in Szene gesetzt und und und… Totaler Flop für 700 Euro. Lg, Maike

  18. George Rauscher 21. Januar 2015 12:30

    Ich mach nichts mehr unter SUMME X, ganz ehrlich… die Leute geben Kohle aus für Kleid, H&M, Hotels… Gäste aber wenn der Fotograf seinen Stundenlohn berechnet ist man teuer. Viele Hobbyfotografen machen das für 200 EUR schwarz…

    Aus dem Grund mach ich gar keine Hochzeit mehr, wenn man zu Beginn die Frage stellt: WAS KOSTET ES !!!

  19. Jürgen Creutzburg 21. Januar 2015 11:29

    Ich bekomme immer wieder das Feedback von Brautpaaren,
    wenn sie die Bilder von ihren Gästen bekommen haben: Jürgen, Danke das du da warst.

    VG Jürgen

  20. Patricia 21. Januar 2015 09:36

    Das ist wirklich wirklich traurig. Ich bin sehr froh, dass ich schon vor meiner eigenen Hochzeit selbst Hochzeiten fotografiere und deshalb großen Wert auf meinen Hochzeitsfotografen legen werde. Ich habe bereits einige Pärchen erlebt, die zu mir gesagt haben „Hätten wir dich bloß schon bei unserer Hochzeit gekannt.“ Leider kommt das böse Erwachen meistens erst im Nachhinein.

  21. Frank 21. Januar 2015 06:58

    ok, aber wie von Hobbyfotografen sehen die Bilder auch nicht aus. Hobbyknipser vielleicht… Sehr schade.
    Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass manch richtiger Hobbyfotograf sogar bessere Bilder schiesst als der teure Berufsfotograf.
    Gutes muss nicht immer teuer sein. Aber in dem Punkt geb ich Dir Recht – für die Sicherheit, ein paar brauchbare Bilder zu bekommen kann man schonmal ein paar Euros investieren 🙂

  22. Arkadius Koll 20. Januar 2015 23:37

    Ich kann mich euch nur anschließen!

    Es wird oft an alles gedacht! Hochzeitstorte, Decko, Essen, Hochzeitskleid, Hochzeitsauto, und viel mehr kosten jede Menge Geld und sind bestimmt nur für diesen einen Tag! Aber die Bilder des Fotografen sind für die Ewigkeit!

  23. Oliver Mandic 20. Januar 2015 15:06

    @Gelegentlicher Hochzeitsfotograf:
    Genau aus diesem Grund sollte man jemanden engagieren, der weiß, was er tut. Denn jedem, der nicht nur „gelegentlich“ Hochzeiten fotografiert, ist genau die angesprochene Problematik bekannt.
    Ich sehe gerade die Hochzeitfotografie als „Königsklasse“ an, denn es gehört viel mehr dazu, als einfach nur gute Fotos zu machen: viel Organisationstalent, Argumentations- und Beratungsfähigkeit und vor allem die Fähigkeit, Situationen vorauszuahnen. Und die erwirbt man (und das ist die Crux) nur mit Erfahrung. Ein guter Hochzeitsfotograf weiß, was passieren wird, bevor er passiert. Er hat die passende Brennweite schon auf der Kamera, die richtige Kamera in der Hand. Er hat sich für die nächsten zwei, drei potentiellen Lichtsituationen die passenden Einstellungen bereits auf die custom settings der Kamera gelegt, so dass er nur kurz am Rädchen an der Kamera drehen muss und er ist bereit.
    Er muss auch nicht lange überlegen oder probieren, das Licht, den Blitz, stellt er aus seiner Erfahrung heraus ein und es passt. Das kann kaum ein anderer Fotograf leisten, schon gar nicht jemand, der das „ab und an nebenher“ macht…

  24. Dirk Goldbach 20. Januar 2015 15:04

    Hallo!
    Wer Eure Hochzeitsfotos sieht, braucht den Text, der offensichtlich sehr von Herzen kommt, beinahe nicht mehr zu lesen. Vielen Dank für dieses nachhaltige Beispiel.

    Dass sich hier so viele unserer Zunft zu Wort melden ist sicher kein Zufall (auch ich bin Hochzeitsfotograf): Wir wissen ganz einfach wovon wir reden, wenn wir dringend davon abraten, Onkel, Tante oder die beste Freundin für die Fotos einzuspannen.
    Leider musstet Ihr diese Erfahrung persönlich machen. Aber Ihr seid nicht allein damit. Ein befreundetes Fotografenpaar ist aus dem selben Grund zur Hochzeitsfotografie gekommen. Und immer wieder höre ich im Freundes- und Bekanntenkreis oder beispielsweise von Trauzeuginnen, wie sehr sie die ‚Sparmaßnahme‘ Hochzeitsfotograf im Nachhinein bereuen.

    Selbstverständlich kann sich nicht jeder einen (guten) Hochzeitsfotografen leisten. Und nicht allen Menschen sind Fotos wirklich wichtig. Aber auf alle Fälle sollte jedes Brautpaar die eigenen Erwartungen sehr genau überprüfen.
    Und dabei bitte den Partner ernst nehmen, denn oft genug wischt ’sie‘ oder ‚er‘ das Thema Hochzeitsfotograf mal eben vom Tisch, ohne dabei wahrzunehmen, dass der Partner tatsächlich den tiefen Wunsch wertvoller Erinnerungen in sich trägt.
    Nicht selten erlebe ich, wie in meinen Beratungsgesprächen mit den Brautpaaren plötzlich intensive Diskussionen über die Vorstellungen rund um die Hochzeitsfotos entbrennen, die ansonsten möglicherweise viel zu spät geklärt worden wären.

  25. Gelegentlicher Hochzeitsfotograf 20. Januar 2015 14:40

    Schöner Artikel! Ich bin nebenberufliche Fotografin und wurde einmal gefragt eine Hochzeit zu fotografieren, obwohl mich das sonst eigentlich nicht interessiert. Aber es waren Freunde/Bekannte usw., wie es halt so ist. Grundsätzlich sind die Bilder gut geworden, aber es gab ein entscheidendes Problem!!! Es wurde zu wenig Zeit eingeplant (die Zeiten wurden nicht eingehalten) und wir haben on location fotografiert, d.h. ständig kam jemand angerannt mit Fragen zur Organisation. Effektiv haben wir nur maximal 15-20 Minuten die Brautbilder gemacht, für mich als Fotografen ein sehr frustrierendes Erlebnis! Da ich aber als Gast auch anwesend war, habe ich vom ganzen Tag eine Reportage gemacht bis in die Nacht hinein.

    Also: plant nicht nur einen Fotografen, sondern auch genug Zeit ein!

  26. Karsten Kettermann 20. Januar 2015 14:15

    Unfassbar, mein Mitgefühl ist euch sicher.

    Aber so ist das mit den alten Weisheiten, sie halten sich nicht umsonst so gut: „Was nichts kostet, ist auch nichts“ ist nur die erste, die mir da einfällt.

    Aber alles hat auch seine guten Seiten: Immerhin macht ihr jetzt fulminante Fotos, an denen sich eure Paare sicher lange erfreuen werden. Weiter so! 🙂

  27. Hochzeitsfotograf Hamburg 20. Januar 2015 14:00

    Danke für diesen sehr lehrreichen Artikel und den Mut diese Hochzeitsbilder zu zeigen! Eine sehr gute und leider sehr traurige Geschichte, die möglichst viele angehende Brautpaare lesen und sehen sollten – darum habe ich es gerne geteilt.
    Die Reportage und viele Erinnerungen sind leider unwiederbringlich verloren. Aber vielleicht wäre es noch eine Idee zur Rosenhochzeit das Treueversprechen zu erneuern und tolle neue Brautpaarportraits machen zu lassen 😉

  28. Alina Kindervater 20. Januar 2015 13:59

    Zum Glück hab ich zu unserer Hochzeit einen Fotografen gehabt. War haben auch Freunde Fotos gemacht, aber im Fotoalbum gibt es eigentlich nur die vom Fotografen. Das tolld war, dass er nicht nur zur Trauung und Shooting da war, sondern bis spät Abends. So haben wir auch tolle Bilder von der Feier und dem Überraschungsfeierwerk!

    Jetzt steht meine Schwester vor ihrer Hochzeitsplannung und ich kämpfe jetzt schon mit ihrem Verlobten, dass sie einen Fotografen buchen. 🙂

  29. Matt Stark 20. Januar 2015 09:02

    Sehr schöner Artikel!
    Leider ist es viel zu oft so das die Paare es erst hinterher kapieren. Aber eine Hochzeit ist einfach nicht wiederholbar und wie du selber schreibst verblasen Errinnerungen auch.
    Aber ich finde es gibt glücklicherweise auch immer mehr Paare, die den Wert eines Fotografen auf der Hochzeit sehen. Die Aufklärungsarbeit von uns Fotografen scheint schon Früchte zu tragen.
    Gruß, Matt

  30. Oliver Mandic 19. Januar 2015 16:19

    Autsch…
    Ich hab‘ zwar damals auch noch nicht wirklich selbst fotografiert, weiß aber heute, dass es eine verdammt gute Entscheidung war, ’nen Fotografen für drei Tage die 1500km einfliegen zu lassen. Bereue ich keine Sekunde.

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    Hochzeitsmessen & Co:

    Ihr findet uns wieder auf den Hochzeitstagen in Karlsruhe
    am 18. – 19. Januar 2020 Stand 344.
    Ihr habt die Möglichkeit uns dort persönlich kennen zu  lernen. Wir freuen uns auf Euch 🙂

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    Vom 06.04.2020 – 12.04.2020 sind wir leider nicht für Euch da, da wir unseren 15. Hochzeitstag feiern <3

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    Vom 09.08.2020 – 19.08.2020 könnt Ihr uns leider nicht erreichen,  auch wir brauchen Erholung 🙂

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